lehrstuhl baukonstruktion
professor hartwig schneider

fakultät für architektur
rwth aachen

Seit Mitte der 1980er Jahre versucht die Stadt Köln verstärkt die besondere Qualität des Rheins und seiner stadtnahen Uferbereiche zu aktivieren und ein neues Verhältnis von Stadt und Fluss zu generieren. Ausgangspunkt dieser Entwicklung war Mitte der 1980er Jahre die Untertunnelung der Rheinuferstraße im Bereich der Altstadt und Philharmonie. Aktuell steht der Rheinau-Hafen mit zahlreichen städtebaulichen und architektonischen Veränderungen im Fokus der Planung. Neben diesen prominenten, zentral gelegenen Orten geraten aber auch periphere Bereiche des Rheinufers mehr und mehr ins Blickfeld zukünftiger Planungen. Hierzu gehört unter anderem der Mühlheimer Hafen. Bis vor wenigen Jahren noch rein industriell geprägt, unterliegt dieses Gebiet zurzeit einem raschen Wandel der bislang jedoch planerisch noch wenig kanalisiert wurde. Ein Zukunftsszenario für den Mühlheimer Hafen könnte die Anlage eines Sporthafens sein, wo die zunehmenden Wassersportaktivitäten auf dem Rhein gebündelt werden. Zahlreiche Sportboothalter, Segelclubs und –schulen könnten sich hier im Umfeld einer Marina ansiedeln. Voraussetzung für das Funktionieren eines solchen Sportboothafens ist das Angebot entsprechender Wartungsmöglichkeiten. Daher soll am südlichen Ende des Hafenbeckens eine Bootshalle entstehen, wo insbesondere in den Wintermonaten die Boote untergestellt und überholt werden können. In den Sommermonaten ist eine Nutzung als Ausstellungshalle für kleinere Bootsmessen und Verkaufsveranstaltungen denkbar.



Katharina Fengler | Juditha Rudolf | Jannis Dickel | Mark Surges | Philipp Szkwortz



Victoria Dutowa | Michael Löbner | Franziska Kramer | Jennifer Kremsler | Johann Scheuermann