kunst.akademie
Baukonstruktion 1b
2. Semester SoSe 2025

An einem fiktiven Ort, der eine ganzjährige Nutzung ohne Dämmung/Heizung zulässt, ist ein Haus für eine Kunstklasse als Teil einer Akademie zu errichten. Jede Parzelle wird mit einer anderen Klasse der Akademie belegt. Die Klassen bilden im Verbund eine gemeinsame Campusstruktur aus. Der Ort wird dabei stark von den äußeren Rahmenbedingungen mit dem verbindenden Freiraum in der Mitte definiert. Dazu gehören neben der Parzellengröße, der Ausrichtung und Erschließungslogik auch formale und konstruktive Vorgaben, die darauf abzielen trotz großer Varianz bei den einzelnen Gebäuden eine gewisse Einheitlichkeit innerhalb der Gesamtstruktur zu erreichen. Das Ensemble der kunst.akademie entsteht somit aus der Summe seiner unterschiedlichen Teile, die auf Grund eines einheitlichen Regelwerks zu einer Ähnlichkeit verpflichtet sind. Das Raster der Pergola auf der zentralen Freifläche ist dabei auch als ordnendes Element zu verstehen.
Für jedes Projekt steht die gleiche, rechteckige Parzelle in den Abmessungen 18,49 m x 9,49 m zur Verfügung. Die begleitenden Erschließungsstraßen liegen an den Schmalseiten der Parzellen. Dabei ist die eine Seite eine reine Erschließungsstraße, die dem Verkehr mit Kraftfahrzeugen gewidmet ist. Die andere Seite ist ein Fußgängerbereich mit doppelter Stützenreihe für eine durchgehende Pergola, der als verbindender Außenraum eine hohe Aufenthaltsqualität entwickelt und zum zentralen Campus wird.




























