FE . WS 2025/26 . artists in residence

Das Museum Insel Hombroich ist als Tageslichtmuseum konzipiert und verwebt Natur, Architektur und Kunst miteinander. Die Grundlage der ausgestellten Kunst bildet die Sammlung von Karl-Heinrich Müller, welcher das gesamte Areal zusammen mit den Künstlern Gotthard Graubner (Sammlungsinstallation) und Erwin Heerich (begehbare Skulpturen) sowie dem Landschaftsplaner Bernhard Korte (Landschaft) entwickelte.
Die architektonischen Ankerpunkte sind die Bauten von Erwin Heerich, die teilweise als eigenständige Skulpturen funktionieren und teilweise zusätzlich als Ausstellungsräume fungieren. Die Bauten liegen in der Landschaft verstreut und sind über das Wegenetz zu erreichen. Über ihre Setzung und Körperlichkeit definieren sie eigene Teilbereiche in der Landschaft. Einige sind stark introvertiert, andere arbeiten mit gezielten Blicken in die Umgebung. Baustrukturell und architektonisch sind die streng geometrischen, skulpturalen Heerich Bauten vom Charakter als Massivbau bzw. Mauerwerksbau geprägt. Neben diesem sehr prägenden Duktus der Heerich Bauten gibt es aber bereits vereinzelte tlw. Bestandsbauten, die sich anderer struktureller und materieller Grundlagen bedienen.
Das Konzept „Artist(s) in Residence“ ist im Kontext des Kulturraums Hombroich keineswegs fremd. Auf dem Gelände der benachbarten Raketenstation Hombroich gibt es bereits einige Kunstschaffende, die mehr oder weniger ständig auf dem Gelände praktizieren (und ausstellen). Dort steht auch das diesem Zweck gewidmete „Atelier – Wohnhaus“ von Erwin Heerich. Auf der Insel Hombroich findet sich das „Atelier- und Wohnhaus Graubner“, sowie den „Müller-Raum“, das Atelier von Anatol Herzfeld.
Die geforderten Ateliers sollen das Gebäudeensemble der Insel temporär ergänzen d.h. rückbaubar und im besten Fall andernorts nutzbar konzipiert werden. Dies bedingt eine vertiefte Auseinandersetzung mit entsprechenden strukturellen Ansätzen (Bauweise, Fügung, Gründung etc.). Es soll kein bleibender Eingriff in die Umgebung entstehen. Der erwünschte Dialog mit der Landschaft darf jedoch sehr spezifische Entwurfskonzepte hervorbringen.
Ähnlich wie die Bauten von Erwin Heerich immer auch als eigenständige Skulpturen konzipiert sind, sollen auch die Entwürfe zum Atelierhaus als eigenständige Objekte in der Landschaft verstanden werden und in diesem Sinne in den Kontext eingebunden werden.
Ort

Ausgewählte Arbeiten:
Lehrpersonen:
Prof. Hartwig Schneider
Judith Baumeister, M.Sc.
Michel Kleinbrahm, M.Sc.
Benedikt Surmann, M.Sc.







































