lehrstuhl baukonstruktion
professor hartwig schneider

fakultät für architektur
rwth aachen

Im Rahmen des internationalen Studentenwettbewerbs 'documenta center of information and communication', wird das Thema des zeitlich begrenzten Bauens mit seinen bestimmenden Parametern sowie die Umsetzung des konzeptionell durchgearbeiteten eigenen Entwurfsansatzes erprobt und vertieft.

Auszug aus dem Auslobungstext: Während der documenta ist die Stadt Kassel neben der documenta und Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH für 100 Tage Gastgeber eines internationalen Publikums, welches die weltgrößte Ausstellung für zeitgenössische Kunst besucht. Dabei ist festzustellen, dass die Besucheranzahl ständig steigt. Ein großer Teil der Besucher findet sich vor und nach den Ausstellungsbesuchen in der Innenstadt Kassels wieder und sucht nach Orten der Information, der Kommunikation und des Gedankenaustausches. Bislang wurden dafür in Kassel Container aufgestellt, welche die verschiedensten Funktionen beherbergten. Da diese Container keinen strukturierten inhaltlichen oder städtebaulichen Gesamtkonzept unterliegen, sondern mehr oder weniger nach Bedarf in der Stadt platziert sind, werden nach neuen architektonischen Lösungen gesucht.

In der Kasseler City soll während der documenta ein temporäres center of information and communication geplant werden, ein Raumhybrid, der während der 100-tägigen Veranstaltung verschiedene Funktionen in sich beherbergen soll. Neben unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Vortragsraum, Veranstaltungsbühne, Pressezentrum, Shop- bzw. Buchladen, Gastronomie und Dokumentationsbereich sind ebenso notwendige Nebenfunktionen einzuplanen. Insgesamt besteht für das documenta center of information and communication ein Raumbedarf von ca. 1340 m² Nutzfläche.

Das Ziel der Aufgabe besteht zum einen darin, dass ein differenzierter Raum konzeptionell durchdacht wird, der sowohl architektonisch als auch städtebaulich in seinem Nukleus auf die weltgrößte Ausstellung für zeitgenössische Kunst angemessen und nachhaltig reagiert. Zum anderen sollten die Konzepte für ein künftiges center of information and communication eine hohe Nutzerakzeptanz beinhalten und der Gastgeberrolle für ein internationales Publikum gerecht werden.


Kooperation mit Prof. Jo Ruoff, Lehrstuhl für Gebäudetechnologie



Nepomuk Fichtl



Michel Kleinbrahm